<em>São Paulo</em> [1], 14. September (AFP) - Nach dem schweren Unglück auf dem
Flughafen von São Paulo hat die brasilianische Regierung jetzt eine Verkürzung
der Start- und Landebahnen beschlossen. Das teilte das auch für die zivile
Luftfahrt zuständige Verteidigungsministerium am Donnerstagabend (Ortszeit) in
einer Erklärung mit. Am Anfang und am Ende der Pisten sollen zur Sicherheit
Pufferzonen eingerichtet werden. Mitte Juli war ein Airbus 320 bei der Landung
auf dem Flughafen Congonhas über die nasse Landebahn hinausgeschossen und in
ein Flughafengebäude gerast. Bei dem Unglück starben 199 Menschen.
Die Hauptpiste, die derzeit 1940 Meter lang ist, werde künftig nur noch
1640 Meter messen, hieß es in der Mitteilung des Verteidigungsministeriums.
Die zweite Piste solle von 1435 auf 1195 Meter verkürzt werden. Außerdem
dürften große Flugzeuge nicht mehr auf der kürzeren Piste landen. Für die
Nutzung der Hauptlandebahn würden an Regentagen Einschränkungen gelten.
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